PERSON

 

Paolo Marchionna wurde 1974 in Lachen SZ geboren und ist in der Region aufgewachsen. Nach seiner Schulbildung absolvierte er eine Lehre zum Sportartikel-Verkäufer und erkannte früh, wie wichtig ihm der Kontakt zu Menschen ist. In den folgenden Jahren nahm er verschiedene berufliche Tätigkeiten auf, wobei stets der menschliche Kontakt und die Unterstützung anderer im Vordergrund standen.

 

Nach Stationen in der Versicherungsbranche, bei einer Gewerkschaft und im Luxusgütersegment entschied er sich 2008, in die Personalberatung einzusteigen, und konnte bereits in den ersten Jahren grosse Erfolge feiern. Nach nur zwei Jahren wuchs sein Interesse an der Architektur, und er widmete sich voll und ganz dieser Leidenschaft.

Nach über 20 Jahren in der Personalberatung hat sich Herr Marchionna einen ausgezeichneten Ruf erarbeitet und ein grosses Netzwerk aufgebaut, wie man in seinen sozialen Netzwerken sehen kann. Schaut doch mal rein und erfahrt mehr über ihn. 

 


ERFOLGE

 

Herr Marchionna hat in den vergangenen 20 Jahren mehr als 890 Menschen zu optimalen beruflichen Positionen verholfen – was könnte erfüllender sein, als Menschen dabei zu unterstützen, ihren beruflichen Weg zu finden? Zu den vermittelten Fachkräften gehören Architekten, Bauleiter, Baukostenplaner, Projektentwickler, Zeichner in der Fachrichtung Architektur, Hochbauzeichner, Gebäudetechnikplaner und viele mehr.

 

Darüber hinaus hat er über 390 Kunden in der gesamten Deutschschweiz durch seine sorgfältige Vorauswahl geholfen, qualifizierte Mitarbeitende zu gewinnen und so ihre eigenen Erfolge zu erzielen. Weitere Details, Empfehlungen und Referenzen finden Sie auf seiner Webseite oder in seinen sozialen Netzwerken – sehen Sie selbst, was Menschen über ihn berichten.

LEIDENSCHAFT

 

Aus Leidenschaft wurde Berufung und aus Berufung der Beruf als Personalberater.

 

Seit 2008 ist Herr Paolo Marchionna Personalberater aus Leidenschaft und war von 2008 bis 2019 bei der alfa.ch Personalberatung AG tätig. 2019 beschritt er eigenständig seinen Weg, um Kunden und Kandidaten noch besser betreuen zu können.

 

In den vergangenen 20 Jahren spezialisierte und etablierte er sich vor allem im Bereich Architektur und Engineering. Durch seine Erfahrung in der Vermittlung und Positionierung von Kandidaten konnte sich Herr Marchionna ein grosses Netzwerk aufbauen und persönliche Kontakte vertiefen. Seine Tätigkeit ermöglichte es ihm, professionelle Statistiken im Bereich Personalfluktuation zu erstellen und zu bewerten. Mit diesem Wissen unterstützt er Unternehmen gezielt bei übermässigen Fluktuationen, um weiteren Personalabgang zu verhindern. Dank dieser Statistiken kann Herr Marchionna nicht nur die Fluktuation innerhalb einer Unternehmung abschätzen, sondern auch auf die Wünsche der Betriebe eingehen, um langfristige Anstellungen zu fördern. Dadurch kann er auch Stellenwechsel innerhalb eines Bewerber-CVs besser bewerten und mögliche Veränderungen einschätzen.

 

Mit gezieltem Wissen, präzisen Recherchen und einer guten Portion Menschenkenntnis liegt das Erfolgsgeheimnis von Herrn Marchionna in der optimalen Besetzung von Positionen mit passenden Kandidaten.

 

Diese Statistiken helfen ihm auch, Kandidaten langfristige Anstellungen zu finden und entsprechend zu positionieren. Durch dieses Wissen können die Vertragsbedingungen, das Gehalt und das Zwischenmenschliche eruiert und umgesetzt werden. Die Statistiken helfen auch, abzuschätzen, wie ein Betrieb funktioniert oder eben nicht. Welche Löhne werden bezahlt, wie ist die Zusammensetzung der Mitarbeiter, die Geschäftsleitung und deren Führungsstil?

 

Dies und vieles mehr wurde in den vergangenen Jahren zusammengefasst, wobei Bewerber und Kunden einen grossen Teil beigetragen haben. Jährlich werden über 300 Bewerbungen geprüft und beurteilt, sodass nicht nur zukünftige Entwicklungen, sondern auch vergangene Erfahrungen in die Statistiken einfliessen.

Die grosse Anzahl von Empfehlungen und Referenzen zeigt, dass das System funktioniert und sich über die Jahre bewährt hat.

 

Kandidaten und Kunden schätzen gleichermassen die unkomplizierte, zielorientierte und ehrliche Arbeitsweise von Herrn Marchionna.

 

Profitieren auch Sie von Branchenkenntnis, Ehrlichkeit und Erfolg – lassen Sie sich überraschen.



Interview 

 

Wie kamen Sie zu diesem Job? Erzählen Sie uns etwas über Ihren Werdegang.

Ich hoffe, Sie haben ein wenig Zeit… (lacht)

Seit meiner Ausbildung zum Sportartikelverkäufer habe ich immer gerne mit Menschen gearbeitet und schnell gemerkt, wie wichtig mir der persönliche Kontakt ist. Bereits damals fiel es mir leicht, Beziehungen aufzubauen und Netzwerke zu pflegen.

Nach meiner Lehre erhielt ich durch eine Empfehlung die Möglichkeit, ein kleines Outlet-Sportgeschäft in Rapperswil zu führen. Für mein junges Alter war das eine grosse Chance und eine spannende Erfahrung. Dennoch wurde mir nach knapp einem Jahr bewusst, dass mich diese Tätigkeit langfristig nicht erfüllte.

Durch die Mutter meiner damaligen Freundin lernte ich jemanden aus der Versicherungsbranche kennen. Eines Tages fragte er mich spontan: „Willst du nicht als Versicherungsberater arbeiten?“ Ich war damals gerade einmal 20 Jahre alt, hatte nicht einmal einen Führerschein und konnte mir eine klassische Bürotätigkeit kaum vorstellen. Trotzdem entschied ich mich, die Herausforderung anzunehmen.

Rückblickend waren diese fünf Jahre enorm prägend für mich. Ich durfte unglaublich viel lernen, entwickelte mich schnell weiter und gehörte schon früh zu den erfolgreichsten jungen Beratern im Unternehmen. Natürlich verdiente ich damals auch gutes Geld – und gab es mindestens genauso schnell wieder aus. (lacht) Es war eine intensive und spannende Zeit. Irgendwann merkte ich jedoch, dass ich mich mit der Branche persönlich nicht mehr identifizieren konnte. Deshalb entschied ich mich bewusst für einen Neuanfang.

Ich wollte künftig näher am Menschen arbeiten und das Gefühl haben, wirklich etwas bewegen zu können. Wieder durch eine Empfehlung erhielt ich eine Stelle bei einer Gewerkschaft, wo ich für Fremdarbeiter in der Region Oberer Zürichsee zuständig war und neue Mitglieder akquirierte. Die Arbeit war interessant und menschlich wertvoll, wurde mit der Zeit jedoch etwas eintönig.

Also suchte ich erneut nach einer Herausforderung mit mehr Dynamik und direktem Menschenkontakt. Durch eine weitere Empfehlung kam ich schliesslich zu einem Unternehmen, das exklusive Weinschränke vertrieb. Dort arbeitete ich als Verkaufsberater und war bis zu 13 Mal pro Jahr an Messen in der ganzen Schweiz unterwegs – teilweise wochenlang. Diese Zeit hat mich persönlich stark geprägt. Ich durfte mit Menschen aus unterschiedlichsten sozialen Schichten arbeiten und lernte enorm viel über Kommunikation, Verkauf und Menschenkenntnis.

Der nächste Schritt führte mich in die Welt des Weins und der gehobenen Gastronomie. Ehrlicherweise wusste ich anfangs kaum etwas über Wein. Doch ich hatte das Glück, einen inspirierenden Mentor kennenzulernen, der mir nicht nur Fakten vermittelte, sondern vor allem die Geschichten hinter den Weinen näherbrachte. Genau diese emotionale Art der Beratung faszinierte mich.

Am Ende reichten meine Leistungen dort jedoch nicht aus, und ich musste das Unternehmen verlassen. Im Nachhinein war das vielleicht sogar wichtig. Zum ersten Mal nahm ich mir bewusst die Zeit und stellte mir die Frage: „Was will ich eigentlich wirklich?“

Nach rund 15 Jahren Berufserfahrung wurde mir klar, was mich schon immer angetrieben hatte: Menschen weiterzubringen und glücklich zu machen. (ernst)

Dieses Mal wollte ich meinen Weg selbst gestalten und bewarb mich bei verschiedenen Unternehmen. Mein letzter Arbeitgeber gab mir schliesslich die Chance, als Personalberater einzusteigen. Bereits nach drei Monaten wusste ich: Das ist genau mein Beruf.

Nach acht Monaten wurde ich Verkaufsleiter und kurze Zeit später Mitglied der Geschäftsleitung. Nach einigen Jahren entdeckte ich zusätzlich meine Leidenschaft für die Architekturbranche und begann, mich gezielt darauf zu spezialisieren.

 

Sie waren über zehn Jahre in einer Personalberatung tätig. Warum der Schritt in die Selbständigkeit – trotz des bekannten Risikos 

Der Wunsch nach Selbständigkeit war eigentlich schon länger da. Ehrlicherweise fehlte mir aber lange der Mut dazu. Gleichzeitig hatte ich bei meinem früheren Arbeitgeber grosse Freiheiten und durfte eine eigene Marke aufbauen, die bis heute mein geistiges Eigentum geblieben ist.

Als das Unternehmen schliesslich aufgelöst wurde, stand ich vor einer wichtigen Entscheidung: Noch einmal eine neue Festanstellung oder den Schritt in die Selbständigkeit wagen?

Nach einem Urlaub mit meiner Frau entschieden wir uns gemeinsam dafür, es zu versuchen. So entstand die PM Recruiting – eine spezialisierte Personalberatung für die Architekturbranche, die heute in der gesamten Deutschschweiz tätig ist.

 

Wie war das erste Jahr als Selbständiger? 

Dank meiner langjährigen Erfahrung und meines bestehenden Netzwerks verlief der Start überraschend gut. Natürlich bringt die Selbständigkeit auch Herausforderungen mit sich, doch ich durfte von Anfang an auf viele treue Kontakte und Kunden zählen.

Eine enorme Unterstützung ist meine Frau, die mich im Backoffice unterstützt und gleichzeitig den Alltag mit unseren beiden Kindern organisiert. Ohne diesen Rückhalt wäre vieles deutlich schwieriger.

 

Warum ausgerechnet Architektur?

Ganz einfach: Ich vermittelte einmal einen befreundeten Architekten – und war sofort fasziniert von dieser Welt.

Ich begann, mich intensiv mit Architektur, den verschiedenen Rollen innerhalb eines Büros und den Anforderungen der Branche auseinanderzusetzen. Je tiefer ich eintauchte, desto mehr begeisterte mich dieses Umfeld.

Heute schätze ich besonders die Mischung aus Kreativität, Technik und Persönlichkeit, die diese Branche mit sich bringt.

 

Viele Ihrer beruflichen Stationen kamen durch Empfehlungen zustande. Ist das Ihr Erfolgsgeheimnis? 

Vielleicht tatsächlich ein Stück weit.

Ich liebe meinen Beruf und mache ihn mit echter Leidenschaft. Mich interessieren die Menschen hinter dem Lebenslauf. Es geht mir nicht darum, jemanden „zu verkaufen“, sondern darum, die richtige Verbindung zwischen Mensch und Unternehmen zu schaffen.

Empfehlungen entstehen aus Vertrauen – und Vertrauen entsteht nur, wenn man Menschen ehrlich begleitet und sich wirklich für sie einsetzt.

 

Wie hat sich die Corona-Zeit auf Ihre Arbeit ausgewirkt?

Wir haben die Auswirkungen natürlich deutlich gespürt. Der persönliche Kontakt fehlte plötzlich, und vieles lief nur noch digital ab.

Gerade in meinem Beruf ist es jedoch entscheidend, zwischen den Zeilen lesen zu können. Man erkennt oft erst im persönlichen Gespräch, was Menschen wirklich suchen oder beschäftigt.

Es war definitiv ein schwieriges Jahr – aber damit waren wir nicht alleine. Umso mehr schätzt man heute wieder echte Begegnungen. (lacht)

 

Sie machen ausschliesslich Festvermittlungen. Warum?

Weil ich überzeugt bin, dass nachhaltige Lösungen langfristig für beide Seiten besser sind.

Viele Menschen fühlen sich in temporären Anstellungen nicht wirklich integriert. Bei einer Festvermittlung geht es dagegen um Perspektiven, Entwicklungsmöglichkeiten und echte Bindung – und genau das macht meinen Beruf für mich spannend.

 

Warum kommen Stellensuchende immer wieder zu Ihnen?

Weil ich versuche, sie wirklich zu verstehen.

Ich empfehle niemandem einfach irgendeine Stelle, sondern nur Positionen, die fachlich und menschlich wirklich passen. Zusätzlich führe ich seit vielen Jahren eine umfangreiche Datenbank mit Informationen über Unternehmen, Führungskulturen, Lohnstrukturen und Arbeitsweisen.

Dieses Wissen hilft mir enorm dabei, Kandidaten ehrlich und realistisch zu beraten.

 

Was kann man in Ihrem Bereich verdienen?

Sehr gut. (lacht)

Natürlich gibt es Personalberater, die sehr hohe Einkommen erzielen. Für mich persönlich war Geld jedoch nie der Hauptantrieb. Viel wichtiger ist mir, Freude an der Arbeit zu haben und Menschen erfolgreich begleiten zu können.

 

Beim Googeln sind wir auf „Packesel“ gestossen. Was hat es damit auf sich?

Gute Recherche. (lacht)

Gemeinsam mit einem Partner habe ich ein Recyclingunternehmen gegründet. Dabei geht es nicht nur um Wertstoffe, sondern vor allem auch um Menschen.

Das Projekt soll Arbeitsplätze für Personen schaffen, die sich in schwierigen Lebenssituationen befinden oder den Wiedereinstieg ins Berufsleben suchen. Genau dieser soziale Gedanke ist uns sehr wichtig.

 

Gibt es viele Personalberater in Ihrer Branche?

Mittlerweile ja. Als ich damals begann, war die Spezialisierung auf Architektur noch eher eine Nische.

Wie in jeder Branche gibt es natürlich grosse Qualitätsunterschiede. Ich kenne einige sehr gute Berater, mit denen ich teilweise sogar zusammenarbeite. Der Markt ist gross genug – entscheidend ist letztlich die Qualität der Arbeit.

 

Viele Unternehmen stehen Personalberatern skeptisch gegenüber. Warum?

Das kann ich absolut nachvollziehen.

Nicht jedes Unternehmen benötigt externe Unterstützung – und das ist auch völlig in Ordnung. Mir ist wichtig, ehrlich und transparent zu arbeiten. Wenn kein Interesse besteht, akzeptiere ich das selbstverständlich.

Und oft weiss ich dadurch immerhin, wo interessante Kandidaten potenziell gut hinpassen könnten. (lacht)

 

Wie wird sich die Personalberatung in den kommenden Jahren verändern?

Ich glaube, dass das Zwischenmenschliche künftig noch wichtiger wird.

Menschen suchen heute nicht einfach nur einen Job, sondern ein Umfeld, in dem sie sich langfristig wohlfühlen und entwickeln können. Wer das versteht und ehrlich begleitet, wird auch in Zukunft erfolgreich sein.

 

Abschliessend

Alle Aussagen in diesem Interview basieren auf meinen persönlichen Erfahrungen und Ansichten. Jeder Mensch darf selbstverständlich seine eigene Meinung dazu haben.

by HRBBO / PM